Schwälmer Brotladen verkauft „Konfi-Kruste“ und spendet gesamten Erlös an Verein
So gut schmeckt regionale Unterstützung

Schwalmstadt/Gilserberg. Pünktlich zur Konfirmationszeit hat sich der Schwälmer Brotladen etwas Besonderes einfallen lassen: Vom 19. April bis 25. Mai 2024 bietet die Traditionsbäckerei aus Gilserberg ihre neue „Konfi-Kruste“ an. Verkauft wird das fein aromatische Weizenmischbrot mit kräftiger Kruste in allen Schwälmer Brotläden und Cafés im Schwalm-Eder-Kreis. Die Verkaufsaktion kommt dem Verein zur Förderung der Konfirmationsstadt zugute.
„Wir legen großen Wert auf Regionalität und Tradition“, erklärt Jürgen Viehmeier, Geschäftsführer des Schwälmer Brotladens. Die Grundzutaten für seine Brote bezieht er fast ausschließlich von landwirtschaftlichen Partnerbetrieben aus der Region. Seine Traditionsbrote backt der familiengeführte Betrieb noch immer auf Grundlage von Rezepten, die schon Katharina „Trinchen“ Viehmeier vor fast 120 Jahren verwendete. „Damit erhalten wir eine jahrhundertealte Handwerkskunst“, so der Bäcker- und Konditormeister. Ohne Zweifel, der Schwälmer Brotladen identifiziert sich mit der Region, dem Brauchtum und der Schwälmer Kultur.
Doch was genau hat es mit der neuen Konfi-Kruste auf sich? „1539 wurde in Ziegenhain die Kirchenzuchtordnung verabschiedet. Sie definiert bis heute die Konfirmation, ihre Inhalte und Rituale“, so Dekan Christian Wachter. Jürgen Viehmeier erklärt den Zusammenhang: „Die Werte von Tradition und Gemeinschaft sind sowohl in unserem Betrieb als auch im Sinnbild der Konfirmation tief verwurzelt.“
„Wir legen großen Wert auf Regionalität und Tradition“, erklärt Jürgen Viehmeier, Geschäftsführer des Schwälmer Brotladens. Die Grundzutaten für seine Brote bezieht er fast ausschließlich von landwirtschaftlichen Partnerbetrieben aus der Region. Seine Traditionsbrote backt der familiengeführte Betrieb noch immer auf Grundlage von Rezepten, die schon Katharina „Trinchen“ Viehmeier vor fast 120 Jahren verwendete. „Damit erhalten wir eine jahrhundertealte Handwerkskunst“, so der Bäcker- und Konditormeister. Ohne Zweifel, der Schwälmer Brotladen identifiziert sich mit der Region, dem Brauchtum und der Schwälmer Kultur.
Doch was genau hat es mit der neuen Konfi-Kruste auf sich? „1539 wurde in Ziegenhain die Kirchenzuchtordnung verabschiedet. Sie definiert bis heute die Konfirmation, ihre Inhalte und Rituale“, so Dekan Christian Wachter. Jürgen Viehmeier erklärt den Zusammenhang: „Die Werte von Tradition und Gemeinschaft sind sowohl in unserem Betrieb als auch im Sinnbild der Konfirmation tief verwurzelt.“
Mit dem Kauf der Konfi-Kruste unterstützen Kundinnen und Kunden vom Schwälmer Brotladen die Arbeit des Vereins zur Förderung der Konfirmationsstadt. Der Verein erforscht die Entstehung der Konfirmation, installiert ein Denkmal auf dem Paradeplatz und richtet vom 20. bis 22. September 2024 ein Fest zum 485-jährigen Bestehen der Ziegenhainer Wasserfestung aus. „Wir spenden dem Verein den gesamten Erlös aus dem Verkauf unserer Konfi-Kruste“, verspricht Jürgen Viehmeier.

Schwalmstadt bewirbt sich erneut beim hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“ – einem Förderwettbewerb zur Belebung der Innenstädte. Unter dem Projekttitel „Die Geschichte vom eigenen Schaufenster – Märchenhaftes Schwalmstadt – Schwalmstadt erzählt Grimms Märchen neu“ haben wir eine bestehende Idee weiterentwickelt, die Tradition, Digitalisierung und Stadtentwicklung miteinander verbindet. Im Rahmen des Wettbewerbs können Fördermittel in Höhe von bis zu 25.000 Euro gewonnen werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden für die Umsetzung des eingereichten Projekts einzusetzen und muss im Jahr der Auszeichnung verausgabt werden. Die Preisverleihung findet am 24. April 2026 statt. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine schriftliche Bestätigung, die Fördermittel werden an die jeweiligen Kommunen ausgezahlt. Märchen als Teil der Stadtidentität Schwalmstadt ist Teil des Rotkäppchen-Landes in der Grimmheimat Nordhessen und Mitglied der Deutschen Märchenstraße. Grimms Märchen sind seit Jahren sichtbar im Stadtbild verankert – unter anderem durch gestaltete Strom- und Verteilerkästen, Märchenmotive am Bahnhof sowie Bronzeskulpturen im öffentlichen Raum. Diese Gestaltung soll nun konsequent weiterentwickelt werden – digital, interaktiv und zukunftsorientiert. Bestehende Elemente werden nicht ersetzt, sondern sinnvoll ergänzt. Märchenfiguren werden digital animiert und zeigen, wie kulturelle Inhalte zeitgemäß interpretiert werden können. Diese Weiterentwicklung wird bereits im Bewerbungsvideo deutlich: KI-generierte Sequenzen veranschaulichen exemplarisch animierte Figuren sowie mögliche Gestaltungsansätze für Schaufenster. Die Idee: Digitalisierung, Interaktion und Leerstandsintegration Mit der „Märchenhaften Reise“ entsteht ein interaktiver Rundgang. Ausgewählte Standorte werden mit QR-Codes ausgestattet, über die Besucherinnen und Besucher Märchen digital abrufen können – beispielsweise als Audioformate, in unterschiedlichen Dialekten oder ergänzt durch Augmented-Reality-Elemente. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Einbindung leerstehender Ladenflächen. Thematisch gestaltete Schaufenster werden in die Route integriert und mit zusätzlichen QR-Codes versehen. Diese liefern direkt vor Ort Informationen zu Ansprechpartnern, Flächengröße und Nutzungsmöglichkeiten.

„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, in die Städtebauförderung von Bund und Land zu kommen. Staatsminister Mansoori hatte uns am 13.11.2025 über die geplante Aufnahme informiert.“ so Bürgermeister Tobias Kreuter. Die Stadt hatte sich eigentlich mit den Innenstadtbereichen von Ziegenhain und Treysa beim Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ beworben. Die Bewerbungen waren so zwar nicht erfolgreich, aber die Altstadt und der Versorgungsbereich in Treysa konnte in das Programm „Lebendige Zentren“ aufgenommen werden. Die Aufnahme erfolgte am 17.12.2025 durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. Zum Jahresbeginn gab es deshalb gleich zwei wichtige Termine. Am 3. Februar fand in Fulda eine Veranstaltung des zuständigen Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum statt. Bei diesem Treffen erhielten alle in die Städtebauförderung aufgenommen Kommunen erste Informationen. Bürgermeister Tobias Kreuter tauschte sich mit den zuständigen Ansprechpartnern auf Ebene des Ministeriums und der Hessen Agentur aus. Am 10. Februar waren Mitarbeiter aus dem Referat Städtebau und Städtebauförderung des Ministeriums dann direkt vor Ort in Treysa. Dabei wurde über das bisher Erreichte und die Ziele für die Oberstadt gesprochen. Zudem gab es einen Rundgang durch die Altstadt. Hintergrund zum Programm Lebendige Zentren: „Lebendige Zentren“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ihre Innenstadtbereiche lebendig, vielfältig und zukunftsfähig zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen bauliche Maßnahmen, die den Wandel aktiv begleiten – zum Beispiel die Sanierung historischer Gebäude, die Modernisierung öffentlicher Plätze oder die Entwicklung neuer Nutzungskonzepte für leerstehende Räume. Auch nachhaltige Mobilität, Energieeffizienz und Klimaschutz spielen eine zentrale Rolle: Kurze Wege, mehr Grün und ein gesundes Stadtklima machen unsere Zentren attraktiver und lebenswerter. Erfolgreich ist das Programm vor allem, weil es auf Zusammenarbeit setzt. Die Kommunen entwickeln gemeinsam mit lokalen Akteuren – etwa aus Bürgerschaft, Handel, Kultur oder Zivilgesellschaft – Ideen und Projekte. So entstehen Vorhaben, die passgenau auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten sind und von Vielen getragen werden. (HMWVW) In den kommenden Monaten gilt es das neue Förderprogramm zu implementieren und zu starten. Ein erster Förderantrag muss gestellt werden. Die Stadtverordneten hatten hierfür das Innenstadtentwicklungskonzept beschlossen. Es dient als Grundlage und wird zudem noch weiter angepasst, um die förderrechtlichen Vorgaben zu erfüllen. Außerdem geht es darum, Personen für die sogenannte Lokale Partnerschaft zu finden. Bürgermeister Kreuter erklärt „Das Ziel ist es, möglichst viele Projekte in der Oberstadt fördern zu können. Hierzu werden wir demnächst weitere Informationen auf der städtischen Homepage veröffentlichen. Besonders investive Förderungen am Gebäude und am Wohnumfeld können gefördert werden.“ Wissenswertes zur Städtebauförderung • Die Stadt kann 10 Jahre lang jährlich für Projekte und Maßnahmen Fördermittel beantragen. • Der Bund und das Land Hessen geben Zuschüsse in Höhe von 2/3 der Kosten, wenn die Stadt sich mit 1/3 beteiligt. • Gefördert wird die Stadt für öffentliche Projekte, aber auch für Maßnahmen von privaten Bauherren können Mittel weitergegeben werden. • Im Zuge einer Anteilsfinanzierung können Förderungen beantragt werden, die für grundhafte bauliche Instandsetzungen gewährt werden. • Zuschüsse müssen bei ordnungsgemäßer Verwendung nicht zurückgezahlt werden und werden aber nur für un-rentierliche Kosten gewährt. • Für kleinere - nicht grundhafte - Sanierungsmaßnahmen wird es voraussichtlich ein Anreizförderprogramm geben. • Projekte werden nur gefördert, wenn diese noch nicht begonnen wurden. Maßgeblich ist der Zuwendungsbescheid. • Eine Lokale Partnerschaft wird aus Akteuren der Stadtgesellschaft gebildet, um in konzeptionellen Fragen und bei Förderanträge zu beraten. • Ziel sind insbesondere bauliche und städtebauliche Projekte, die bestehenden Wohnraum und das Wohnumfeld weiter qualifizieren und das baukulturelle Erbe erhalten. • Ebenfalls werden Projekte gefördert die Versorgungsangebote sichern und Impulse für Klimaschutz bzw. Klimaanpassung geben. Das städtische Bauamt koordiniert das Förderprogramm. Maßgeblich ist das sogenannte ISEK (Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept) sowie die Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung von 2025. Für alle Interessierten sind auch Veranstaltungen im Jahresverlauf geplant. Im Internet gibt es folgende weiterführende Links: https://nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de/ https://www.staedtebaufoerderung.info/ https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/foerderprogramme-stadtentwicklung/foerderprogramme-stadtentwicklung_node.html

Die LEADER-Region Schwalm-Aue lädt gemeinsam mit dem Nachbarschaftshilfeverein Altenhilfe Treysa e. V. und dem Evangelischen Forum Schwalm-Eder zu einem besonderen Blick auf Baukultur im ländlichen Raum ein. Unter dem Titel „Schön hier. Architektur auf dem Land“ ist eine Wanderausstellung des Deutschen Architekturmuseums DAM, Frankfurt am Main, derzeit in der Region zu sehen. Für die Ausstellungsdauer laden begleitende Veranstaltungen dazu ein, sich zu informieren und zusätzlich die Ausstellung zu entdecken. In der Reihe findet am Mittwoch, den 25.02.2026, 18.00 Uhr, Begegnungsstätte RoSenhaus der Altenhilfe Treysa, Rosengasse 3, ein weiterer Vortrag mit dem Titel „alt und schön“ statt. J. Michael Ruhl von der Interessensgemeinschaft Bauernhaus geht darauf ein, weshalb sich die Sanierung und der Ausbau von historischen Gebäuden lohnen. Die zeitgemäße Weiternutzung alter Häuser in ihrer spezifischen Landschaft ist die Voraussetzung für ein attraktives Leben auf dem Land und ausschlaggebend für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des ländlichen Raums. Die gezeigten Beispiele zeigen, wieviel kulturelles Erbe in den alten Gebäuden steckt, wieviel menschliche Maßstäbe in allen Variationen erkennbar sind, wie die frühere Einheit von Haus und Siedlung spürbar wird und wie schön ein altes Haus werden kann, gerade in der Symbiose mit modernen Elementen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Die Wanderausstellung ist vom 06.02.2026 bis zum 05.03.2026 in der Begegnungsstätte RoSenhaus der Altenhilfe Treysa e.V., Rosengasse 3 in Schwalmstadt-Treysa zu sehen. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Darüber hinaus sind Besuche nach Vereinbarung möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.altenhilfe-treysa.de und Tel. 0176 10 39 96 76 .

Im Begleitprogramm zur Ausstellung „Schön hier. Architektur auf dem Land“ lädt die Altenhilfe Treysa e.V. am Mittwoch, 18. Februar 2026, um 18 Uhr, zu einem Vortrag in die Begegnungsstätte RoSenhaus, Rosengasse 3 in Treysa, ein. Jochen Steube von der Energieberatung Schwalm-Aue erläutert, warum sich die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden lohnt und worauf Eigentümer und Bauwillige dabei achten sollten. Vorgestellt werden Beispiele, wie historische Fachwerkhäuser und Gebäude aus den 1960er- bis 1980er-Jahren sinnvoll und energieeffizient modernisiert werden können. Im anschließenden Gespräch besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die begleitende Wanderausstellung „Schön hier. Architektur auf dem Land“ ist noch bis 5. März 2026 im RoSenhaus zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr. Besuche sind nach Vereinbarung ebenfalls möglich. Weitere Informationen unter www.altenhilfe-treysa.de oder telefonisch unter 0176 10 39 96 76.

