„Schön hier. Architektur auf dem Land“ in Treysa eröffnet
Mit einer gut besuchten Vernissage ist am Freitag im RoSenhaus in Treysa die Wanderausstellung „Schön hier. Architektur auf dem Land“ des Deutschen Architekturmuseums (DAM) eröffnet worden. Rund 40 Interessierte kamen, um zu sehen, wie innovativ und qualitätsvoll heute in ländlichen Regionen gebaut wird.
Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz, Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Schwalm-Aue, betonte in seiner Begrüßung: „Es lohnt sich, wertig zu bauen und öffentlichen Raum qualitätsvoll zu gestalten, um Wohn- und Aufenthaltsqualität zu verbessern.“ Als gelungene Beispiele aus seiner Kommune nannte er das Feuerwehrhaus in Uttershausen und das Ärztezentrum im Ortskern von Wabern.
Gerhard Greiner, Präsident der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, sprach sich dafür aus, bestehende Flächenpotenziale stärker zu nutzen. „Wir müssen lernen, bestehende Gebäude und Areale in den Ortskernen zu aktivieren, statt immer neue Flächen zu versiegeln. Sanieren und Umnutzen sind nicht nur ökonomisch vernünftig, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz.“ Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) bietet mit dem Ortsentwicklungsbeirat ein Beratungsangebot für hessische Kommunen an, um städtebauliche, baukulturelle und gestalterische Fragen frühzeitig zu klären.
Dr. Annette Becker vom Deutschen Architekturmuseum hob hervor, dass ländliche Regionen viele beispielhafte Projekte für zeitgemäßes, ökologisches und gemeinschaftlich orientiertes Bauen bieten. Ziel der Ausstellung sei es, diese architektonischen Qualitäten sichtbarer zu machen.
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Projekte aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz – vom modernen Dorfgemeinschaftshaus über umgebaute Scheunen bis zu nachhaltigen Wohnkonzepten. Ein Kurzfilm präsentiert zudem Stimmen aus Gemeinden, die erfolgreiche Bauprojekte umgesetzt haben.
Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt. „Ich hätte nicht erwartet, dass es auf dem Land so viele kreative und zugleich bodenständige Architekturbeispiele gibt“, meinte eine Besucherin aus Schwalmstadt. „Das macht Lust, selbst genauer hinzuschauen, was sich in unserer Region bewegt.“
„Schön hier. Architektur auf dem Land“ ist bis 6. März 2026 im RoSenhaus, Rosengasse 3, zu sehen. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr.
Begleitend bietet eine Veranstaltungsreihe Impulse zu Architektur und Zusammenleben im ländlichen Raum. Nächster Termin ist am Mittwoch, 12. Februar, um 17 Uhr: Unter dem Titel „Schön hier. Das Begegnungshaus“ stellt Architekt Johannes Biskamp den Neubau der Begegnungsstätte der Altenhilfe Treysa vor.
Weitere Informationen unter www.altenhilfe-treysa.de

Cyclekarts zurück in Schwalmstadt Am 25. und 26. April ist der Verein Cyclekart Germany mit dem „Cyclekart Track Day“ erneut zu Gast in Schwalmstadt. Auf dem Gelände des ehemaligen China-Parks in Ziegenhain sind die besonderen, selbstgebauten Fahrzeuge wieder in Aktion zu sehen. Gefahren wird am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag von 12 bis 16 Uhr . Der Eintritt ist kostenfrei , der Zugang erfolgt über das große Haupttor des Geländes. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Cyclekarts – in Eigenarbeit gebaute Fahrzeuge im Stil der Rennwagen aus den 1920er bis 1940er Jahren. Statt Wettbewerb geht es vor allem um die Freude an Technik, Kreativität und den Austausch innerhalb der Community. Besucher:innen können die Fahrzeuge aus nächster Nähe erleben und mit den Fahrer:innen ins Gespräch kommen. Der Besucherbereich geht dabei nahtlos in das Fahrerlager über und ermöglicht einen offenen Einblick in das Hobby und den Bau der Fahrzeuge. Wer sich für Technik, Gestaltung oder historischen Motorsport interessiert, kann hier die Community kennenlernen und mehr über das Hobby erfahren. Mehr zum Verein und jede Menge technische Infos gibt es auf der Website von Cyclekart Germany .




