Ab in die Mitte: Schwalmstadt nimmt an Förderwettbewerb teil

"Abgedrehtes Schwalmstadt - wir setzen unsere Lieblingsstadt in Szene"

Update vom 21.04.2021: Unsere Mühen wurden nicht belohnt

Keine Förderung für Schwalmstadts Video-Projekt


„Wir sind natürlich enttäuscht“, fassen es Schwalmstadts Bürgermeister Stefan Pinhard und Björn Spanknebel, Vorsitzender des Gewerbe- und Tourismusvereins G.u.T., am Mittwochmorgen zusammen. Am Vorabend hatte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir in einer Online-Veranstaltung die diesjährigen Preisträger des „Ab in die Mitte“-Förderwettbewerbs bekanntgegeben. Dabei ging das Schwalmstädter Projekt mit dem Titel „Abgedrehtes Schwalmstadt – wir setzen unsere Lieblingsstadt in Szene“ leer aus.


Die Bewerbung um eine Projektförderung durch Landesmittel hatten G.u.T. und Stadtverwaltung gemeinsam eingereicht. „Es hatten sich in diesem Jahr erstmals mehr als 50 Kommunen beworben. Klar, dass da nicht jeder gewinnen kann. Aber es ist natürlich schade, dass unsere Mühen nicht belohnt wurden“, so Pinhard. In Schwalmstadt habe man sich große Chancen ausgerechnet, weil man selbst von der Idee und der Konzeptvorstellung überzeugt sei und ein sehr kreatives und unterhaltsames Bewerbungsvideo eingereicht habe. 


Der „Ab in die Mitte“-Jury war ein audiovisuelles Konzept, bestehend aus QR Codes und bis zu zehn Einzelvideos vorgestellt worden. Das Projekt sollte es während und nach der Corona-Pandemie möglich machen, die Stadt Schwalmstadt und einen Teil ihrer einzigartigen Geschichte zu erleben. Beim Einscannen via Smartphone sollten sich den Besucherinnen und Besuchern erfrischend lebendige und kreative Videos mit pädagogischem Ansatz bieten. Bürgermeister Pinhard gibt die nun geltende Devise aus: „Wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Unser Projekt ist gut. Wir werden deshalb prüfen, ob wir es mit eigenen und anderen Fördermitteln in kleinerer Form realisieren können.“


Hier geht's zur Pressemitteilung des hessischen Wirtschaftsministeriums mit einer Übersicht aller Preisträger.


Ursprungstext zum Projektvorhaben:

Jetzt heißt es Daumen drücken! Der Gewerbe- und Tourismusverein G.u.T. und die Stadt Schwalmstadt haben ihre Bewerbung zum Wettbewerb "Ab in die Mitte 2021" eingereicht. Dringend erforderlicher Bestandteil der Bewerbung war neben der ausführlichen Projektbeschreibung auch ein maximal 90-sekündiges, kreatives und unterhaltsames Bewerbungsvideo (siehe oben). Das Kurzvideo soll vor allem Interesse auf das Projekt lenken. Dank der Umsetzung durch Jan-Niklas Lückhoff (Darsteller) und Maxi Buck (Drehbuch, Regie, Dreharbeiten) ist ein humorvoller Clip entstanden.

Aber was genau steckt dahinter? Unter dem Titel "Abgedrehtes Schwalmstadt - wir setzen unsere Lieblingsstadt in Szene" bewerben sich G.u.T. und Stadtverwaltung mit einem audiovisuellen Konzept, bestehend aus QR Codes und bis zu zehn Einzelvideos. Das Projekt soll es während und nach der Corona-Pandemie möglich machen, die Stadt Schwalmstadt und einen Teil ihrer einzigartigen Geschichte zu erleben. 

Mit dem jährlich stattfindenden Wettbewerb "Ab in die Mitte!" lobt das Hessische Wirtschaftsministerium Fördermittel zur Stärkung der Innenstädte und Ortskerne aus. Projekte, die am Ende zu den Siegern zählen, werden mit einer Förderung von bis zu 60 Prozent der Gesamtkosten bedacht.

Die Projektidee:

Schwalmstadts belebte öffentliche Plätze, die touristischen Attraktionen und historischen Gebäude inmitten der Innenstädte sollen mit QR-Codes ausgestattet werden. Im Stadtteil Ziegenhain kann ggf. auf bereits bestehende QR Codes zurückgegriffen werden. Deren verknüpfter Inhalt könnte durch das neue Angebot entsprechend erweitert werden. Beim Einscannen via Smartphone bieten sich den Besucherinnen und Besuchern aber nicht etwa fade, textliche Informationen. Das kulturelle und geschichtliche Erbe der Stadt wird vielmehr in erfrischend lebendigen, kreativen Videos mit pädagogischem Ansatz nahegebracht. Im Gegensatz zum humorvollen Bewerbungsvideo wird dann natürlich auch großer Wert auf historische Fundiertheit, zeitgemäße Requisiten und eine der wahren Vergangenheit entsprechende Umsetzung gelegt.

Das Angebot richtet sich während der Corona-Pandemie vor allem an Einzelpersonen, Paare und Familien, die gemeinsame Momente mit ihren engsten Vertrauten in reizender Fachwerk- oder Barockkulisse und unter freiem Himmel – also ohne ein Gesundheitsrisiko befürchten zu müssen – erleben möchten. Da zum aktuellen Zeitpunkt die nachgefragten Stadtführungen coronabedingt nicht stattfinden können, bietet sich für interessierte BürgerInnen und Gäste hier die Möglichkeit, die Stadt und ihre Geschichte in Eigeninitiative kennenzulernen. 

Gelten nach der Pandemie keine Kontaktbeschränkungen mehr, richtet sich das Angebot nicht mehr nur an Einzelpersonen, Paare und Familien, sondern auch an ganze Besuchergruppen – insbesondere an Konfirmandengruppen aus dem gesamten Bundesgebiet, die ihre Konfirmationsfreizeit in Schwalmstadt (dem Ursprungsort der Konfirmation) verbringen, sowie an Reisegruppen, die ihre Stadtführungen oder Erlebnistouren auf Eigeninitiative genießen. Der Schwalm Touristik e.V. bietet regelmäßig verschiedene Stadtführungen an. Die einzelnen QR-Stationen könnten dann auch in diese eingebunden werden.

Sollte Schwalmstadt in diesem Jahr Glück haben und mit der großzügigen Förderung bedacht werden, wird der Gewerbe- und Tourismusverein G.u.T. in Kooperation mit der Stadtverwaltung, dem stadtgeschichtlichen Arbeitskreis Treysa, dem Arbeitskreis Festung Ziegenhain e.V., dem Verein zur Förderung der Konfirmationsstadt e.V., dem Schwalm Touristik e.V. und einer engagierten Medienagentur die einzelnen Drehbücher erarbeiten und umsetzen.


23. September 2026
Am Freitag, 25. September 2026, findet in Treysa ein Herbst-Frauenkreis zur Tagundnachtgleiche statt. Unter dem Motto „Verbinden, fühlen, loslassen & ankommen“ lädt die Veranstaltung dazu ein, den Herbst bewusst zu begrüßen und sich mit Themen wie Rückzug, Loslassen und innerer Ruhe zu beschäftigen. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche bei Tee und Kerzenschein, Meditation und Musik sowie sanfte, entspannende Bewegungen. Dabei soll ein geschützter Raum für Begegnung und Gemeinschaft entstehen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet voraussichtlich um 21 Uhr . Veranstaltungsort ist der Yogaraum in der Ascheröder Straße 12 in 34613 Treysa . Die Teilnahme erfolgt auf Spendenbasis . Da die Plätze begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung bei Tamara Peter unter 0177/6023734 gebeten.
21. September 2026
Die Stadt Schwalmstadt sucht auch in diesem Jahr Weihnachtsbäume, um die öffentlichen Plätze pünktlich zur Vorweihnachtszeit festlich zu schmücken. Gesucht werden sowohl größere Bäume mit einer Höhe von etwa 5 bis 7 Metern als auch kleinere Exemplare. Wer einen passenden Baum auf seinem Grundstück in Schwalmstadt stehen hat und diesen für die weihnachtliche Gestaltung der Stadt zur Verfügung stellen möchte, kann sich bis zum 16. Oktober 2026 beim Rathaus melden. 📞 Kontakt: 06691/207-111  Die Stadt freut sich über passende Baumspenden und bedankt sich bereits jetzt bei allen, die zur weihnachtlichen Gestaltung Schwalmstadts beitragen.
16. September 2026
Am Freitag, 2. Oktober 2026, findet in Treysa das Schwälmer Kneipenfest statt. Ab 20 Uhr laden insgesamt acht Locations in der Innenstadt zu einem Abend mit Live-Musik, DJs und unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen ein. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Beteiligt sind das Markteck am Marktplatz 10, die Wache am Marktplatz 5, das Bettenhaus Döttlmeier am Marktplatz 14, das Café 1685 in der Strauchgasse 6, der Specht in der Steingasse 9, der Rockschuppen am Bahnhof 17, das Schwalms in der Bahnhofstraße 37 sowie der Tresor in der Ascheröder Straße 2. Zusätzlich wird ein Imbiss auf dem Marktplatz vor dem Markteck angeboten. Auch musikalisch ist das Programm breit aufgestellt. Im Markteck ist der Live-Musiker Peter Staab angekündigt. Er soll dort unter anderem Songs aus den vergangenen Jahrzehnten sowie Rock- und Stimmungsmusik präsentieren. In der Wache übernimmt DJ Loleck den Abend. Angekündigt wird eine Mischung aus nostalgischen Klassikern und tanzbaren Beats. Das Bettenhaus Döttlmeier steht unter dem Motto „Malle-Party“. Dort sind Stefan Micha und DJ Cool Feelings angekündigt. Neben Partyhits und Mitsing-Klassikern soll auch Stefans „Party Vulkan“ für Stimmung sorgen. Im Café 1685 legt DJ Marcel auf. Vorgesehen sind House-Grooves und Disco-Classics. Das Café soll für den Abend in eine Tanzstation mit Retro-Atmosphäre verwandelt werden. Rock- und Indie-Musik gibt es im Specht . Dort tritt „David vs. Goliath“ auf. Das Repertoire umfasst laut Veranstaltungsankündigung unter anderem Stoner Rock, Indie-Rock, eigene Kompositionen sowie Rockklassiker. Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Indie- und Alternative-Titel. Im Rockschuppen steht die Band Abräumbänd auf dem Programm. Die Gruppe verbindet Metal-Klassiker mit eigenen Stücken. Als Support wird Extraschub mit Partyrock und Metal genannt. Im Schwalms ist die FUX-Band im Quartett angekündigt. Die Band um Andrea Rübsam spielt laut Flyer Pop- und Rockklassiker sowie weitere Titel aus unterschiedlichen Genres. Im Tresor sorgt schließlich DJ Merto für Musik aus den 2000er- und 2010er-Jahren sowie Hip-Hop-Klassiker. Dabei soll er auch als ehemaliger Resident-DJ des Tresors an frühere Kneipenfest-Abende anknüpfen. Damit bietet das Kneipenfest an einem Abend unterschiedliche musikalische Schwerpunkte an – von Rock und Metal über Pop und Disco bis hin zu House, Hip-Hop und Partyklassikern. Besucher können zwischen den acht Veranstaltungsorten in Treysa wechseln und dabei das jeweilige Programm der Locations nutzen. Schwälmer Kneipenfest 2026 Freitag, 2. Oktober 2026 Beginn: 20 Uhr Eintritt: 10 Euro Ort: Treysa – 8 Locations 
16. September 2026
Livemusik am Vorabend des Michaelismarktes
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