Nachlese

Weindorf an der Totenkirche feierte silbernes Jubiläum


Weinreben benötigen Regen um zu wachsen und zu gedeihen. Ein Fakt den der Himmel über Treysa wohl leider etwas zu ernst genommen hatte und ausgerechnet am Freitag des Jubiläums-Weindorfes dicke, graue Regenwolken schickte. Doch selbst diese nicht so erfreulichen Wetterbedingungen konnte den hartgesottenen Fans des jährlich stattfindenden Events nicht die Stimmung vermiesen – mit Regenjacken und Schirmen ausgerüstet suchte man sich ein kleines, trockenes Fleckchen und lauschte der facettenreichen Musik von ,,Watzmann“.

Einen Abend zuvor hatte man die Veranstaltung rund um die hunderte Jahre alte Ruine der Totenkirche bereits mit einer After-Work-Party eingeläutet. Die offizielle Eröffnung an diesem ersten Tag übernahmen natürlich die Rheingauer Weinkönigin und die Hattenheimer Weinprinzessin mit tatkräftiger Unterstützung von Stadtrat Lothar Ditter.

Seinen Ursprung hatte das Fest für Weinfreunde bereits vor 25 Jahren beim Hessentag in Schwalmstadt und man erfreut sich seitdem an konstant hohen Besucherzahlen. Doch was macht es für die Schwalmstädter überhaupt so besonders? Die Antwort ist eigentlich ganz einleuchtend wie simpel:

Der Schwalm-Eder-Kreis ist geprägt und bekannt für seine regionalen Brauereien und somit ist es für alle eine willkommene Abwechslung ein Fest etabliert zu haben, bei der auch die Verkoster dieses beliebten Genussmittels auf ihre Kosten kommen. Winzerfamilie Gerhard berichtete, dass das mit dem Genießen zu anfangs gar nicht so einfach für die Einwohner war. Sie waren eher Weintrinker statt Weingenießer und somit endeten die vorigen Zusammenkommen oft bereits schon gegen 22 Uhr. Dies hat sich über die Jahre stark verändert und man habe das Genießen nun auch hier stark ,,verinnerlicht“. Und so versorgten die vier angereisten Winzer alle freudig mit einem guten Glas Wein, während man dem breiten Musikangebot lauschte, die nette Gesellschaft genoss und sich von der aufkommenden Urlaubsstimmung bis in den späten Abend tragen lies!

Trotz wetterbedingter Einbußen war also auch das 25. Weindorf ein voller Erfolg und man freut sich jetzt schon auf das kommende Jahr.




18. August 2026
Auch nach dem großen Jubiläumswochenende anlässlich 777 Jahre Stadtrechte Treysa wird das Jubiläumsjahr mit weiteren Veranstaltungen fortgesetzt. Am Samstag, 22. August 2026 , finden rund um Treysa eine Grenzwanderung sowie ein Abenteuerparcours für Kinder und Jugendliche statt. Grenzwanderung „Auf den Spuren der Geschichte“ Unter dem Motto „Auf den Spuren der Geschichte rund um Treysa“ findet der zweite Grenzgang im Jubiläumsjahr statt. Start ist um 9:30 Uhr auf dem Festplatz Lehmenkaute .  Die rund neun Kilometer lange Route führt entlang der Gemarkungsgrenzen über Wiera, Wasenberg, Ransbach und Ascherode . Unterwegs stehen historische Grenzen und die Geschichte der Region im Mittelpunkt. Ergänzt wird die Wanderung durch informative Impulsvorträge. Festes Schuhwerk ist erforderlich. Die Rückkehr zur Lehmenkaute ist für etwa 13:00 Uhr vorgesehen. Die Grenzwanderung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Region. Veranstaltet wird die Wanderung vom Knüllgebirgsverein Treysa e. V. , dem Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis e. V. und dem Festkomitee 777 Jahre Stadtrechte Treysa . Kinderabenteuer „Das Geheimnis um das Siegel von Treysa“ Auch für Kinder und Jugendliche gibt es an diesem Tag ein eigenes Angebot. Beim Abenteuerparcours „Das Geheimnis um das Siegel von Treysa“ gilt es, Rätsel zu lösen, Geheimnisse zu entdecken und verschiedene Aufgaben zu meistern. Der etwa drei Kilometer lange Parcours beginnt ab 10:30 Uhr im Bereich „Lange Loh“. Die Ausschilderung zum Start erfolgt ab dem Funkturm Igelsheide. Das kostenlose Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche ab sieben Jahren . Gemeinsamer Abschluss auf der Lehmenkaute Ab 13:00 Uhr gibt es auf der Lehmenkaute weitere Spielangebote für Kinder. Außerdem werden Bratwurst und Getränke angeboten. Beide Aktionen sind Teil des Jubiläumsjahres 777 Jahre Stadtrechte Treysa und finden am Samstag, 22. August 2026 , statt.
18. August 2026
Auf der Kreisstraße 107 zwischen Ransbach und Ziegenhain steht eine Erneuerung der Fahrbahn an. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 18. August 2026, und dauern voraussichtlich bis Anfang Oktober. Für die Bauarbeiten wird der rund einen Kilometer lange Abschnitt zwischen Ransbach und der Einmündung in die Kreisstraße, die Ziegenhain und Loshausen verbindet, vollständig gesperrt. Neben der Asphaltfahrbahn werden auch die Bankette erneuert. Umleitung über Loshausen  Während der Bauarbeiten wird der Verkehr zwischen Ransbach und Ziegenhain in beide Richtungen über Loshausen umgeleitet. Verkehrsteilnehmende müssen daher mit einer veränderten Verkehrsführung und möglichen zusätzlichen Fahrzeiten rechnen. Der Schwalm-Eder-Kreis investiert nach Angaben von Hessen Mobil rund 750.000 Euro in die Erneuerung der Kreisstraße. Die Arbeiten werden im Auftrag des Schwalm-Eder-Kreises von Hessen Mobil durchgeführt. Verkehrsteilnehmende und Anwohner werden um Verständnis und Rücksichtnahme während der Bauzeit gebeten. Weitere Informationen zu Hessen Mobil und zur Verkehrslage gibt es unter mobil.hessen.de .
18. August 2026
Landschaftspflegeverband Schwalm-Eder e.V. (LPV) und Obere Naturschutzbehörde veranlassen Maßnahmen an Feuchtbiotopen in Borken und Schwalmstadt – Umsetzung startet im August
18. August 2026
Eisenbahnfreunde Treysa bieten abwechslungsreiche Sonderfahrten an
Show More