Oberstadt von Treysa erhält 10 Jahre lang Fördermittel
Schwalmstadt ins Programm „Lebendige Zentren“ der Städtebauförderung aufgenommen
„Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, in die Städtebauförderung von Bund und Land zu kommen. Staatsminister Mansoori hatte uns am 13.11.2025 über die geplante Aufnahme informiert.“ so Bürgermeister Tobias Kreuter.
Die Stadt hatte sich eigentlich mit den Innenstadtbereichen von Ziegenhain und Treysa beim Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ beworben. Die Bewerbungen waren so zwar nicht erfolgreich, aber die Altstadt und der Versorgungsbereich in Treysa konnte in das Programm „Lebendige Zentren“ aufgenommen werden. Die Aufnahme erfolgte am 17.12.2025 durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.
Zum Jahresbeginn gab es deshalb gleich zwei wichtige Termine. Am 3. Februar fand in Fulda eine Veranstaltung des zuständigen Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum statt. Bei diesem Treffen erhielten alle in die Städtebauförderung aufgenommen Kommunen erste Informationen. Bürgermeister Tobias Kreuter tauschte sich mit den zuständigen Ansprechpartnern auf Ebene des Ministeriums und der Hessen Agentur aus.
Am 10. Februar waren Mitarbeiter aus dem Referat Städtebau und Städtebauförderung des Ministeriums dann direkt vor Ort in Treysa. Dabei wurde über das bisher Erreichte und die Ziele für die Oberstadt gesprochen. Zudem gab es einen Rundgang durch die Altstadt.
„Lebendige Zentren“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ihre Innenstadtbereiche lebendig, vielfältig und zukunftsfähig zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen bauliche Maßnahmen, die den Wandel aktiv begleiten – zum Beispiel die Sanierung historischer Gebäude, die Modernisierung öffentlicher Plätze oder die Entwicklung neuer Nutzungskonzepte für leerstehende Räume. Auch nachhaltige Mobilität, Energieeffizienz und Klimaschutz spielen eine zentrale Rolle: Kurze Wege, mehr Grün und ein gesundes Stadtklima machen unsere Zentren attraktiver und lebenswerter.
Erfolgreich ist das Programm vor allem, weil es auf Zusammenarbeit setzt. Die Kommunen entwickeln gemeinsam mit lokalen Akteuren – etwa aus Bürgerschaft, Handel, Kultur oder Zivilgesellschaft – Ideen und Projekte. So entstehen Vorhaben, die passgenau auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten sind und von Vielen getragen werden. (HMWVW)
In den kommenden Monaten gilt es das neue Förderprogramm zu implementieren und zu starten. Ein erster Förderantrag muss gestellt werden. Die Stadtverordneten hatten hierfür das Innenstadtentwicklungskonzept beschlossen. Es dient als Grundlage und wird zudem noch weiter angepasst, um die förderrechtlichen Vorgaben zu erfüllen. Außerdem geht es darum, Personen für die sogenannte Lokale Partnerschaft zu finden.
Wissenswertes zur Städtebauförderung
• Die Stadt kann 10 Jahre lang jährlich für Projekte und Maßnahmen Fördermittel beantragen.
• Der Bund und das Land Hessen geben Zuschüsse in Höhe von 2/3 der Kosten, wenn die Stadt sich mit 1/3 beteiligt.
• Gefördert wird die Stadt für öffentliche Projekte, aber auch für Maßnahmen von privaten Bauherren können Mittel weitergegeben werden.
• Im Zuge einer Anteilsfinanzierung können Förderungen beantragt werden, die für grundhafte bauliche Instandsetzungen gewährt werden.
• Zuschüsse müssen bei ordnungsgemäßer Verwendung nicht zurückgezahlt werden und werden aber nur für un-rentierliche Kosten gewährt.
• Für kleinere - nicht grundhafte - Sanierungsmaßnahmen wird es voraussichtlich ein Anreizförderprogramm geben.
• Projekte werden nur gefördert, wenn diese noch nicht begonnen wurden. Maßgeblich ist der Zuwendungsbescheid.
• Eine Lokale Partnerschaft wird aus Akteuren der Stadtgesellschaft gebildet, um in konzeptionellen Fragen und bei Förderanträge zu beraten.
• Ziel sind insbesondere bauliche und städtebauliche Projekte, die bestehenden Wohnraum und das Wohnumfeld weiter qualifizieren und das baukulturelle Erbe erhalten.
• Ebenfalls werden Projekte gefördert die Versorgungsangebote sichern und Impulse für Klimaschutz bzw. Klimaanpassung geben.
Das städtische Bauamt koordiniert das Förderprogramm. Maßgeblich ist das sogenannte ISEK (Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept) sowie die Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung von 2025. Für alle Interessierten sind auch Veranstaltungen im Jahresverlauf geplant. Im Internet gibt es folgende weiterführende Links:
https://www.staedtebaufoerderung.info/
https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/foerderprogramme-stadtentwicklung/foerderprogramme-stadtentwicklung_node.html

Zum Beginn der Herbstferien findet am Freitag, 2. Oktober 2026, ein Jugendkino im Burgtheater Treysa statt. Die Jugendförderung Schwalm-Eder und die Jugendarbeiten aus Fritzlar, Borken, Knüllwald, Neukirchen und Schrecksbach laden Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren dazu ein. Gezeigt wird ab 16:30 Uhr die Verfilmung des bekannten Romans „Momo“ von Michael Ende. Der Film erzählt die Geschichte des Mädchens Momo, das sich gegen die geheimnisvollen „grauen Herren“ stellt, die den Menschen ihre Zeit stehlen. Dabei werden unter anderem die Themen Freundschaft, Zeit und gemeinsames Miteinander aufgegriffen. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person. Darin enthalten sind ein Getränk und Popcorn. Über die beteiligten Jugendarbeiten wird außerdem eine Fahrgemeinschaft aus Borken, Fritzlar, Schrecksbach, Knüllwald und Neukirchen angeboten. Interessierte Kinder und Jugendliche können sich bei der jeweiligen Jugendarbeit oder bei der Jugendförderung des Schwalm-Eder-Kreises anmelden. Ansprechpartnerin ist Franziska Jäger unter 05681/775-5178 oder per E-Mail an franziska.jaeger@schwalm-eder-kreis.de . Jugendkino „Momo“ 📍 Burgtheater Treysa 📅 Freitag, 2. Oktober 2026 🕗 Beginn: 16:30 Uhr 🎟️ Eintritt: 5 Euro inkl. Popcorn und Getränk 👥 Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

Am Freitag, 25. September 2026, findet in Treysa ein Herbst-Frauenkreis zur Tagundnachtgleiche statt. Unter dem Motto „Verbinden, fühlen, loslassen & ankommen“ lädt die Veranstaltung dazu ein, den Herbst bewusst zu begrüßen und sich mit Themen wie Rückzug, Loslassen und innerer Ruhe zu beschäftigen. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche bei Tee und Kerzenschein, Meditation und Musik sowie sanfte, entspannende Bewegungen. Dabei soll ein geschützter Raum für Begegnung und Gemeinschaft entstehen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet voraussichtlich um 21 Uhr . Veranstaltungsort ist der Yogaraum in der Ascheröder Straße 12 in 34613 Treysa . Die Teilnahme erfolgt auf Spendenbasis . Da die Plätze begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung bei Tamara Peter unter 0177/6023734 gebeten.

Die Stadt Schwalmstadt sucht auch in diesem Jahr Weihnachtsbäume, um die öffentlichen Plätze pünktlich zur Vorweihnachtszeit festlich zu schmücken. Gesucht werden sowohl größere Bäume mit einer Höhe von etwa 5 bis 7 Metern als auch kleinere Exemplare. Wer einen passenden Baum auf seinem Grundstück in Schwalmstadt stehen hat und diesen für die weihnachtliche Gestaltung der Stadt zur Verfügung stellen möchte, kann sich bis zum 16. Oktober 2026 beim Rathaus melden. 📞 Kontakt: 06691/207-111 Die Stadt freut sich über passende Baumspenden und bedankt sich bereits jetzt bei allen, die zur weihnachtlichen Gestaltung Schwalmstadts beitragen.





