Mitmachen: Projekte zur Aufwertung der Innenstadtbereiche beantragen und umsetzen
Verfügungsfond startet in Treysa und Ziegenhain
Im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) wird auf der Grundlage eines Magistratsbeschlusses vom 15. Januar 2024 ein Verfügungsfonds für die Jahre 2024 und 2025 eingerichtet. Konkrete Projekte können von nun an von Einzelpersonen, lokalen Vereinen und Initiativen beantragt werden.
Mit dem Verfügungsfond werden Projekte unterstützt, die die Innenstadtbereiche Treysa und Ziegenhain stärken und attraktiver machen. Beide Innenstadtbereiche sollen gemeinschaftlich zu Orten weiterentwickelt werden, mit denen sich die Menschen vor Ort identifizieren und in denen kooperativ zusammengearbeitet wird. Dabei sollen viele unterschiedliche Nutzungen und ein ansprechendes Stadtbild die Menschen in die Ortskerne ziehen und diese beleben.
Es können Projekte aus vielfältigen Bereichen gefördert werden: Projekte zur Gestaltung des öffentlichen und privaten Raumes, Projekte zur Belebung von derzeitigen Leerständen, Projekte aus dem Bereich der Sozialen Integration und Projekte aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing.
Der Verfügungsfonds setzt sich zu 62,5 Prozent aus städtischen Mitteln und zu 37,5 Prozent aus Bundesmitteln zusammen. Die Projekte sind je nach zur Verfügung stehenden Fördermitteln bis zu 100 Prozent förderfähig und jeweils bis Mitte 2024 bzw. 2025 umzusetzen und abzurechnen. Durch ein lokales Gremium, dem verschiedene Innenstadtakteure angehören, werden beantragte Projekte begutachtet und bestenfalls beschlossen. Das Gremium bildet einen Querschnitt der Stadtbevölkerung aus dem Fördergebiet ab und ist ein wichtiger Multiplikator für die Innenstadtentwicklung beider Stadtteile.
Die Förderrichtlinie und die Antragsunterlagen zur Projektanmeldung stehen zum Download auf der städtischen Website bereit:
Die Antragsunterlagen werden durch das Bauamt vorgeprüft und bewertet (Vollständigkeit, Inhalt, Förderwürdigkeit, Förderumfang).
Bürgermeister Tobias Kreuter betont: „Der Verfügungsfonds bietet den Akteuren der zwei Innenstadtbereiche die Möglichkeit, kurzfristig und schnell erste Projekte vor dem Hintergrund des Förderprogramms umzusetzen. Dieser Impuls soll die Innenstädte zukunftsfähiger, erlebbarer und lebendiger machen. Unser langfristiges Ziel ist zusätzlich die Bewerbung und Aufnahme in ein Programm der Städtebauförderung, um auch größere, investive Maßnahmen umzusetzen.“
Förderprogramm der Stadt Schwalmstadt und des Bundes „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) in Treysa und Ziegenhain
Informationen, Förderrichtlinie Verfügungsfonds und Antragsunterlage zur Projektanmeldung unter:

Der Anmeldeschluss war am 01.03., aktuell sind aber noch Nachmeldungen möglich! In den Osterferien 2026 wird eine Freizeit für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren angeboten. Veranstaltet wird das Angebot von der Evangelischen Jugend Schwalm-Eder in Kooperation mit dem Evangelischen Jugendhaus Arche in Schwalmstadt-Treysa. Die Freizeit findet vom 7. bis 11. April 2026 statt. Ziel der fünftägigen Veranstaltung ist es, Kindern abwechslungsreiche Tage mit gemeinschaftlichen Aktivitäten zu ermöglichen. Geplant sind unter anderem Spiele, Outdooraktionen, Geschichten und erlebnispädagogische Angebote. Ein Schwerpunkt liegt auf Aktivitäten in der Natur sowie auf gemeinsamen Erlebnissen mit anderen Kindern. Untergebracht werden die Teilnehmenden im CVJM Camp Münchhausen, wo auch ein Großteil des Programms stattfinden wird. Neben den Aktivitäten draußen sind auch Programmpunkte in Innenräumen vorgesehen. Die Freizeit wird von erfahrenen Jugendleiterinnen und Jugendleitern unter Anleitung einer Jugenddiakonin organisiert und begleitet. Der Teilnahmebeitrag beträgt 150 Euro, Geschwisterkinder zahlen 130 Euro pro Person. Darin enthalten sind Programm- und Bastelmaterialien, Vollverpflegung, die Unterkunft in Mehrbettzimmern sowie die An- und Abreise. Für Familien mit geringeren finanziellen Möglichkeiten besteht die Möglichkeit, Zuschüsse zu erhalten. Die Anzahl der Plätze ist auf maximal 35 Kinder begrenzt. Anmeldeschluss ist der 1. März 2026. Interessierte Familien können sich per E-Mail oder über ein Onlineformular anmelden. Ansprechpartnerin ist Jugenddiakonin Maren Melchior vom Evangelischen Jugendhaus Arche in Schwalmstadt-Treysa. Osterfreizeit PDF

Ab Mitte März ist das Rentenmobil wieder unterwegs: Der Beratungsbus der Deutschen Rentenversicherung Hessen macht montags bis donnerstags Station in Nord- und Osthessen. Der erste Halt ist am 16. März von 8.30 bis 15 Uhr in Langenselbold am Schlosspark. „Mit dem Rentenmobil möchten wir unseren Versicherten in der Fläche ein wohnortnahes Beratungsangebot zu Rente, Reha, Prävention und Altersvorsorge bieten“, so Dr. Michael Stegmann von der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Hessen. Im Bus unterwegs sind eine Rentenversicherungsberaterin oder ein -berater sowie eine Serviceperson, die die Menschen an der Infotheke im Eingangsbereich empfängt und das Fahrzeug steuert. Mit Termin können sich Versicherte zu Themen ihrer Wahl beraten lassen. Dazu gibt es ein kleines Büro, in dem bis zu zwei Ratsuchende Platz haben. Das Rentenmobil fährt folgende 17 Städte und Gemeinden regelmäßig an: Birstein, Büdingen, Ebsdorfergrund, Florstadt, Freigericht, Frielendorf, Gedern, Grünberg, Langenselbold, Melsungen, Ortenberg, Schlitz, Schwalmstadt, Sontra, Spangenberg, Stadtallendorf und Wabern. Der Fahrplan steht unter www.deutsche-rentenversicherung-hessen.de. Die Terminvergabe zur Beratung im Rentenmobil läuft über E-Mail: termin@drv-hessen.de oder Telefon: 069 99992090. Die Deutsche Rentenversicherung Hessen betreibt landesweit zehn Auskunfts- und Beratungsstellen. Außerdem gibt es in acht hessischen Städten und Gemeinden regelmäßig Sprechtage. Dieses Angebot ergänzen zahlreiche ehrenamtliche Versichertenälteste, die Versicherte vor Ort unterstützen. Die Deutsche Rentenversicherung Hessen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist der größte Sozialversicherungsträger in Hessen. Sie betreut rund 2,5 Millionen Versicherte, 593.000 Rentnerinnen und Rentner sowie 117.000 Arbeitgeber. Bei Fragen rund um Rente, Rehabilitation und Prävention sowie Altersvorsorge ist sie die regionale Ansprechpartnerin in Hessen.

Hessen Mobil erneuert seit dem vergangenen Jahr im Auftrag des Schwalm-Eder-Kreises die Kreisstraße 104 in der Ortsdurchfahrt Treysa („Ascheröder Straße“) zwischen der „Wasenberger Straße“ und der „Osttangente“. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Schwalmstadt und dem Energieversorger EAM. Die Baumaßnahme umfasst die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn. Die Geh- und Radwege werden von der Stadt Schwalmstadt saniert. Darüber hinaus finden umfangreiche Untergrundarbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen statt. Die Stadt Schwalmstadt führt Arbeiten an den Abwasseranlagen durch und erneuert Trinkwasserleitungen. Der Energieversorger EAM erneuert Leitungen zur Energieversorgung. Im ersten Bauabschnitt wurde bahnseitig ein separater Radweg von der „Mainzer Brücke“ bis zum „Haaßehügel“ gebaut, der an den Bahnradweg Rotkäppchenland anschließt. Die Bushaltestelle in Höhe des Schwalmgymnasiums wurde barrierefrei ausgebaut. Die Bushaltestelle an der „Wasenberger Straße“ wird im Verlauf des zweiten Bauabschnitts ebenfalls barrierefrei ausgebaut. Der zweite Bauabschnitt beginnt voraussichtlich am Montag, 09. März, und erstreckt sich ab der Zufahrt der ortsansässigen Brauerei in Richtung des Anschlusses an die „Osttangente“. Die „Ascheröder Straße“ muss in diesem Bereich voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die „Osttangente“, „Zwalmstraße“ und „Wasenberger Straße“ sowie umgekehrt und wird entsprechend ausgeschildert. Die Gesamtmaßnahme kann voraussichtlich Ende Oktober 2026 abgeschlossen werden. Hessen Mobil, der Schwalm-Eder-Kreis und die Stadt Schwalmstadt bitten um Verständnis für die Baumaßnahme und die damit einhergehenden verkehrlichen Einschränkungen. Mehr zu Hessen Mobil und zum Verkehr auf Landesebene finden Sie unter mobil.hessen.de


