Künstler und Jugendliche sprühen Graffitis am Bahnhof
Treysa.
15 Jugendliche durften sich am Wochenende, 7. und 8. Juli, wie Banksy fühlen. Sie griffen zur Spraydose und sprühten Motive zum Thema Märchen am Bahnhof in Treysa. Möglich gemacht hatten das die Deutsche Bahn AG und die Stadt Schwalmstadt. Während die Stadtjugendpflege einen Workshop mit den Berliner Künstlern „Gris“ und „Trip“ angeboten hatte, stellte die Deutsche Bahn AG die barrierefreien Zugänge zu den Gleisen 2, 3 und 4 als große „Leinwände“ zur Verfügung.
Ehe die bunten Ergebnisse am Samstag allmählich sichtbar wurden, durchliefen die neugierigen Workshop-Teilnehmenden zunächst eine theoretische Einführung. Die fand am Vortag im Jugendzentrum statt. „Wann hat man schon mal die Möglichkeit, sich auf solche Weise ganz legal im Stadtbild zu verewigen?“, stellte Tobias Kreuter die Besonderheit des Projekts heraus. Bei seiner Besichtigung lobte Schwalmstadts Bürgermeister: „Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Hier haben die jungen Künstlerinnen und Künstler ganze Arbeit geleistet.“ Die kreativen Graffiti-Sprayer sprühten 15 Motive an die Wand – allesamt mit Bezug zur Märchenwelt der Brüder Grimm. Damit der praktische Teil des Workshops reibungsfrei ablaufen konnte, unterstützten Mitarbeitende des städtischen Bauhofs das Projekt. Während des gesamten Wochenendes leisteten sie viele Auf-, Um- und Abbauarbeiten.
Ab Montag den 9. Juli haben „Gris“ und „Trip_one“ dann im Auftrag der Stadt die Rampe zu Gleis 2 und 3 selbst gestaltet. Auch hierbei wurden kreative Motive aus dem Märchenbereich gesprüht. Die Besonderheit: Es wurde ein einheitlicher Farbraum gewählt. Durch die Sepiafarben wirken die Motive einheitlich und wertiger. Da es noch einige graue Wandflächen im Stadtgebiet gibt, soll das Projekt im Jahr 2024 gegebenenfalls fortgeführt werden.
Michaela Andresen, DB-Station & Service AG, Leiterin Bahnhofsmanagement Kassel, kommt zum Fazit: „Die Aktion freut mich persönlich besonders, da mir die gemeinschaftliche Gestaltung der Wände ein großes Anliegen war. Ich möchte mich bei allen Beteiligten der Stadt, bei beiden Künstlern und den Jugendlichen herzlich bedanken - vor allem auch bei meinem Mitarbeiter Jens Albrecht, Teamleiter Produktionsvorbereitung & Steuerung, der das Projekt für das Bahnhofsmanagement Kassel steuerte.

Freuen sich über die gelungenen Motive am Bahnhof Treysa (v. li.): die Künstler Stefan Seibt aka „gris“ und Emil Bienefeld aka „trip_one“ sowie Achim Nehrenberg (Leiter Abteilung Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie Stadtmarketing), Tobias Kreuter (Bürgermeister), Anna-Lena Schwalm (Stadtjugendpflege) und Alexander Inden (Leiter Stadtbauamt). Foto: Stadt Schwalmstadt

Cyclekarts zurück in Schwalmstadt Am 25. und 26. April ist der Verein Cyclekart Germany mit dem „Cyclekart Track Day“ erneut zu Gast in Schwalmstadt. Auf dem Gelände des ehemaligen China-Parks in Ziegenhain sind die besonderen, selbstgebauten Fahrzeuge wieder in Aktion zu sehen. Gefahren wird am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag von 12 bis 16 Uhr . Der Eintritt ist kostenfrei , der Zugang erfolgt über das große Haupttor des Geländes. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Cyclekarts – in Eigenarbeit gebaute Fahrzeuge im Stil der Rennwagen aus den 1920er bis 1940er Jahren. Statt Wettbewerb geht es vor allem um die Freude an Technik, Kreativität und den Austausch innerhalb der Community. Besucher:innen können die Fahrzeuge aus nächster Nähe erleben und mit den Fahrer:innen ins Gespräch kommen. Der Besucherbereich geht dabei nahtlos in das Fahrerlager über und ermöglicht einen offenen Einblick in das Hobby und den Bau der Fahrzeuge. Wer sich für Technik, Gestaltung oder historischen Motorsport interessiert, kann hier die Community kennenlernen und mehr über das Hobby erfahren. Mehr zum Verein und jede Menge technische Infos gibt es auf der Website von Cyclekart Germany .




