Die Schwälmer Weißstickerei erhält UNESCO-Anerkennung: Ein Meilenstein für das kulturelle Erbe
Seit letzter Woche ist die Schwälmer Weißstickerei offiziell Teil des UNESCO-Kulturerbes. Diese traditionelle Stickkunst, die ihre Wurzeln in der malerischen Region Schwalm in Hessen hat, erhielt die verdiente Anerkennung für ihre herausragende Handwerkskunst und kulturelle Bedeutung.
In der Schwalm und in Nordhessen ist die Begeisterung über den Titel groß: Autorin und Stickerin Luzine Happel (Eschwege) hat sich zunächst allein ans aufwendige Antragsverfahren gemacht. Ihr Ziel: „Die Schwälmer Weißstickerei erhalten und weiter entwickeln.“ Seit Jahrzehnten knüpft die 73-Jährige weltweite Kontakte zu Stickerinnen, ist von der Einzigartigkeit der Handwerkskunst überzeugt. Und sie bedauert, dass die Technik in Vergessenheit gerät. Kaum Jüngere interessieren sich dafür.
Die Schwälmer Weißstickerei, bekannt für ihre feinen Stickereien auf weißem Stoff, hat eine lange Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Über Generationen hinweg wurde dieses Handwerk von Mutter zu Tochter weitergegeben und hat sich zu einem wichtigen kulturellen Erbe der Region entwickelt.
Die Stickereien, oft mit floralen und geometrischen Motiven, sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch Ausdruck der Identität und Tradition der Schwälmer Gemeinschaft. Von Trachten und Tischdecken bis hin zu Handtüchern und anderen Textilien finden sich die kunstvollen Stickereien in vielfältigen Anwendungen und verleihen jedem Stück einen einzigartigen Charme.
In der Schwalm und in Nordhessen ist die Begeisterung über den Titel groß: Autorin und Stickerin Luzine Happel (Eschwege) hat sich zunächst allein ans aufwendige Antragsverfahren gemacht. Ihr Ziel: „Die Schwälmer Weißstickerei erhalten und weiter entwickeln.“ Seit Jahrzehnten knüpft die 73-Jährige weltweite Kontakte zu Stickerinnen, ist von der Einzigartigkeit der Handwerkskunst überzeugt. Und sie bedauert, dass die Technik in Vergessenheit gerät. Kaum Jüngere interessieren sich dafür.
Die Schwälmer Weißstickerei, bekannt für ihre feinen Stickereien auf weißem Stoff, hat eine lange Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Über Generationen hinweg wurde dieses Handwerk von Mutter zu Tochter weitergegeben und hat sich zu einem wichtigen kulturellen Erbe der Region entwickelt.
Die Stickereien, oft mit floralen und geometrischen Motiven, sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch Ausdruck der Identität und Tradition der Schwälmer Gemeinschaft. Von Trachten und Tischdecken bis hin zu Handtüchern und anderen Textilien finden sich die kunstvollen Stickereien in vielfältigen Anwendungen und verleihen jedem Stück einen einzigartigen Charme.
Die Anerkennung der Schwälmer Weißstickerei als UNESCO-Kulturerbe ist ein bedeutender Schritt für den Schutz und die Förderung dieses traditionellen Handwerks. Sie unterstreicht die Wichtigkeit des Erhalts kultureller Traditionen und die Anerkennung des immateriellen Erbes als integralen Bestandteil unserer kulturellen Vielfalt. Der Schwälmer Heimatbund zeigt im Museum der Schwalm nicht nur viele Ausstellungsstücke, sondern ist auch Träger des immateriellen Kulturerbes. Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, die faszinierenden Stickereien und weiteren kulturellen Artefakte der Schwälmer Weißstickerei im Museum der Schwalm zu betrachten, wo eine permanente Ausstellung Einblicke in die reiche Tradition dieses Handwerks bietet. Besucher können hier Schwälmer Stickarbeiten, Musterbeispiele der verschiedenen Stiche und Säume sowie weitere kulturelle Artefakte bewundern und die Bedeutung dieses einzigartigen kulturellen Erbes erleben.

Der Michaelismarkt gehört zu den ältesten Märkten Treysas und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich kamen hier Schuhmacher und Lohgerber zu einem freien Markt zusammen, später entwickelte er sich zu einem Kram- und Viehmarkt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Michaelismarkt schließlich aufgegeben. Erst 1985 griff die damalige Handels- und Gewerbevereinigung Treysa die alte Tradition wieder auf und rief den Markt erneut ins Leben. Seitdem findet er traditionell am dritten Sonntag im September statt. Dass sich der Michaelismarkt in den vergangenen vier Jahrzehnten wieder fest in Treysa etabliert hat, ist dem Engagement vieler Beteiligter zu verdanken. Eine besondere Rolle spielte dabei Gerold Stiebeling , der die Organisation des Marktes über viele Jahre maßgeblich mitprägte. An dieses langjährige Engagement soll zum 40. Michaelismarkt erinnert werden. Nachdem die Stadt Schwalmstadt bereits in den vergangenen Jahren an der Durchführung beteiligt war, übernimmt sie in diesem Jahr erstmals die federführende Organisation. Dabei soll Bewährtes erhalten und die Tradition des Michaelismarktes auch in Zukunft fortgeführt werden. Mit seinem 40. Jubiläum schlägt der Michaelismarkt damit in diesem Jahr die Brücke zwischen Tradition und einem abwechslungsreichen Festwochenende.

Am Freitag, 18. September 2026 , macht das Wanderkino Halt an der Totenkirche in Treysa. Ab 20 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein besonderer Kinoabend unter freiem Himmel mit historischen Stummfilmen und musikalischer Live-Begleitung. Auf dem Programm stehen „Diese fürchterlichen Hüte“ , Kurzfilme von Thomas Edison und David Wark Griffith aus den Jahren 1896 bis 1909 sowie der Stummfilm „Die drei Zeitalter – Three Ages“ von Buster Keaton aus dem Jahr 1923 . Für die passende musikalische Begleitung sorgen Sebastian Pank an Saxofon und Bassklarinette sowie Tobias Rank am Piano. Die Musik wird live zu den Filmen gespielt und macht den Kinoabend an der historischen Totenkirche zu einem besonderen Erlebnis. Termin: Freitag, 18. September 2026 Beginn: 20:00 Uhr Ort: Totenkirche, Treysa Eintritt: 7,77 Euro Weitere Informationen: www.wanderkino.de & www.777treysa.de/kalender

Am Samstag, 24. Oktober 2026, gastiert das Ali Neander Organ Quartet im Franz-von-Roques-Haus in Schwalmstadt-Treysa. Die Formation verbindet verschiedene Stilrichtungen wie Jazz, Soul, Funk, Blues und Fusion. Zum Quartett gehören neben Gitarrist Ali Neander der Organist Robert Schippers, Schlagzeuger Ralf Gustke und Sängerin Caro Trischler. Ali Neander ist unter anderem als Gründungsmitglied der Rodgau Monotones bekannt und war an zahlreichen weiteren musikalischen Projekten beteiligt. Den Konzertabend eröffnet der Schwälmer Musiker Fredy Haas . Vielen ist er als Sänger und Frontmann der Roverbeats bekannt. Auch nach deren Zeit blieb Haas musikalisch aktiv und steht bis heute als Sänger, Gitarrist und Songschreiber auf der Bühne. Das Konzert beginnt um 20 Uhr , Einlass ist ab 19 Uhr . Veranstaltungsort ist das Franz-von-Roques-Haus in Schwalmstadt-Treysa . Der Eintritt kostet 27 Euro im Vorverkauf . Karten sind online bei Reservix, in den HNA-Geschäftsstellen sowie im Buchladen am Hexenturm in Treysa erhältlich. Weitere Informationen zum Konzert und zum Programm gibt es unter: www.jazz-in-der-totenkirche.de Tickets: Reservix Das Konzert wird vom Kulturverein Pepperland Group veranstaltet.

Auf der B 254 zwischen den Schwalmstädter Stadtteilen Ziegenhain und Trutzhain beginnt am Montag, 14. September 2026, eine neue Bauphase. Die seit Anfang Juni laufenden Arbeiten im Bereich zwischen dem Kreuzungsbereich Fünftenweg/Ziegenhainer Straße und dem Abzweig Wiederholdstraße stehen vor dem Abschluss. Anschließend verlagert sich die Baumaßnahme auf den Abschnitt zwischen dem Abzweig Wiederholdstraße und dem Abzweig nach Trutzhain und Steina (K 108). Für die Arbeiten wird dieser Bereich ab dem 14. September bis voraussichtlich Ende November voll gesperrt . Umleitungen Der Pkw-Verkehr wird aus Richtung Frielendorf kommend über Ziegenhain und Loshausen umgeleitet. Die Umleitung gilt entsprechend auch in der Gegenrichtung. Der Lkw-Verkehr wird weiträumig über Treysa, Wasenberg und Loshausen geführt. Verkehrsteilnehmende müssen während der Bauarbeiten mit entsprechenden Einschränkungen rechnen. Weitere Informationen zu Hessen Mobil und zum Verkehr auf Landesebene gibt es unter mobil.hessen.de .

